AKTIVITÄTEN

Umgebung

Wandern in der Gegend um die Finca

Wer nicht gleich größere Touren unternehmen möchte, kann zunächst einmal die Finca flussaufwärts gehen. Dem Feldweg folgend stößt man nach knapp einem Kilometer an den Zaun des Nachbargrundstücks.  Sie können ruhig eintreten (schließen Sie aber bitte den Zaun wieder) und in Richtung Süden den Berg hochwandern. Vorbei an Zuckerrohr und Kaffeefeldern geht es bergauf und es eröffnen sich einem immer wieder schöne Ausblicke auf das Tal des Rio Tuis und die umliegenden Berge. Nach ca. ein bis ein eineinhalb Stunden stößt man wieder auf den Hauptweg, von wo aus man eine grandiose Aussicht hat. Sie können nun der Hauptstraße nach unten in Richtung Finca folgen, um die Runde zu vollenden. Wer gern noch höher hinauf möchte kann weiter bergauf wandern. Nach ca. 3 km endet die Straße an einem Privatgrundstück.










Ausflüge

Wer gern wandert und die Gegend um die Finca etwas erkunden möchte, um schöne Aussichten zu genießen, hat eine Fülle von Möglichkeiten. Abgesehen von der asphaltierten Landstraße (232), die von Turrialba nach La Suiza und weiter nach Platanillo und Chirripo führt, gibt es in der Region nur unbefestigte Straßen, die mit unseren Forstwegen vergleichbar sind. Schöne Wanderungen kann man nach Las Colonias, Sta. Cristina, nach Tuis oder nach Pacayitas unternehmen. Die Gegend eignet sich auch hervorragend für Mountainbike-Touren.




Orosi

Orosi ist bekannt durch seine Kirche. Das Städtchen hat die älteste noch erhaltene Kirche in Costa Rica. Sie wurde 1743 fertiggestellt und hat alle Erdbeben seit dieser Zeit nahezu unbeschadet überstanden. Für viele gläubige Katholiken grenzt das an ein Wunder. Orosi ist nicht nur wegen der Kirche einen Besuch wert. Orosi liegt in einem landschaftlich reizvollen, fruchtbaren Tal durch das sich der Rio Reventazón schlängelt. Er ist nach dem Rio Pacuare der zweitwichtigste Fluss für Raftingtouren. Im Orosital befinden sich außerdem weitläufige Kaffeeplantagen, heiße vulkanische Quellen und nicht weit der Nationalpark Tapantí durch den der Rio Orosi fließt. Nach Orosi kommt man wenn man nach Turrialba fährt und dann die Landstraße nach San José wählt. Achten Sie bitte darauf, dass Sie in Paraiso nicht Richtung Cartago weiterfahren, sondern nach Orosi abbiegen. Die Abbiegung ist beschildert und nach ca. 5 km erreichen Sie das Dorf.













Tapantí

Der Nationalpark Tapantí liegt ein paar Kilometer südlich von Orosi und ist von dort über eine Schotterstraße gut erreichbar. Tapantí ist das regenreichste Gebiet Costa Ricas und gehört zu den drei regenreichsten der Erde. Die Niederschlagsmenge beträgt über 6.500 mm pro Jahr. Sie sollten daher bei einem Besuch Regenkleidung nicht vergessen! Dieser Überfluss an Wasser hat natürlich Auswirkungen auf Flora und Fauna. Sie können üppigen Primärwald bestaunen. Der Nationalpark beherbergt eine außergewöhnliche Vielfalt an Tieren von denen einige vom Aussterben bedroht sind wie beispielsweise Ozelote, Wieselkatzen, Tigerkatzen, Jaguare, Waschbären, Armadillos, Nasenbären, Pakas, Agutis, Brüllaffen, Kapuzineraffen, Kolibris, Sperber, Falken, Quetzale und Tapire. Tapanti ist das indianische Wort für Tapir. Der Park erstreckt sich auf einer Fläche von knapp 60.000 Hektar und erstreckt sich auf einer Höhe von 1200 m bis 2560 m über dem Meer. Auf mehreren Wanderwegen, die gut beschildert sind, können Sie einen kleinen Teil des Parks erkunden. Die Ranger am Parkeingang händigen Ihnen bei Eintritt eine Karte aus, die sehr hilfreich ist. Falls Sie den Park besuchen, sollten Sie die Badehose nicht vergessen, da es schöne Stellen am Orosi-Fluss gibt, die zum Baden und verweilen einladen. Von Costaricanern wird der Fluss gern für Wochenendausflüge und zum Grillen besucht.











Vulkan Turrialba

Der Vulkan Turrialba ist mit seinen 3340 Metern der zweithöchste und einer der schönsten, zugänglichen Vulkane in Costa Rica. Er liegt im Nationalpark Volcan Turrialba. Der Aufstieg durch den Park ist ein Erlebnis, da man durch Nebel- und Regenwald geht. In höheren Zonen wird man durch große Farne und großblättrige Gewächsen an einen Märchenwald erinnert. Mit etwas Glück kann man Kolibris und auch Quetzale sehen. Bei klarem Wetter kann man den Irazu, den Poas und den Barva sehen – alles Vulkane der Zentralkordillere. Insgesamt eröffnet sich einem vom Gipfel eine wunderbare Sicht auf die umliegende Umgebung, die von Milchwirtschaft geprägt ist. Wer gern fern von großem Trubel wandert, ist hier genau richtig, da der Nationalpark nicht sehr gut erschlossen ist – sprich, man kann nicht mit dem Auto zum Kraterrand fahren – und daher relativ wenig besucht wird.
2006 erwachte der Turrialba wieder zum Leben und raucht seither mal mehr, mal weniger und spuckt ab und zu etwas Asche. Bevor Sie eine Tour planen, sollten Sie sich bei der Parkverwaltung erkundigen, ob der Nationalpark geöffnet ist.













Aktives

Costa Rica ist dafür bekannt, in einer hervorragenden Weise Abenteuer-Tourismus und Ökotourismus in Einklang zu bringen. Nachhaltigkeit wird dabei besonders groß geschrieben. Um die Sache abzurunden, wird auch versucht, die Bevölkerung und vor allem die indigene Bevölkerung, die oft in Naturreservaten lebt miteinzubeziehen und sie von dem Wert der Nachhaltigkeit zu überzeugen. Daher werden unzählige Bildungs- und Sozialprojekte unterstützt.

Costa Rica bietet exzellente Raftingbedingungen und ist dafür weltbekannt. Die Region um Turrialba wird von den Flüssen Pacuare und Reventazón durchzogen, die zu den zehn besten Raftingflüssen der Welt gehören. Der Pacuare hat es sogar ins Outdoor-Magazin geschafft.






























Die Einstiegsstellen sind unweit von La Suiza. Daher können Sie also von der Finca aus ganz bequem an einer dieser Touren teilnehmen. Eine Rafting-Tour verbindet atemberaubendes Naturerlebnis mit sportlicher Herausforderung. Sie steuern durch Wildwasser warmer tropischer Flüsse, vorbei an tosenden Wasserfällen und haushohen Felsen, durch dichten, hohen Regenwald. Mit etwas Glück sehen Sie in ruhigeren Abschnitten des Flusses in dieser unberührten Natur einige Wildtiere. Sicherlich ein unvergessliches Erlebnis!

Außer Rafting werden Canyoning, geführte Wanderungen, Touren mit dem Montainbike oder zu Pferd angeboten. Eine außergewöhnliche Art sich durch den Urwald zu bewegen, ist an einem von Baumkrone zu Baumkrone gespannten Drahtseil 20 Meter über dem Boden zu fliegen – Canopy! Canopy macht Spaß und Sie können den Regenwald aus der Vogelperspektive kennen lernen. Selbstverständlich sind Sie mit Gurten und Karabinern gesichert. Leute mit Höhenproblemen sollten dennoch lieber auf dem Boden bleiben.


Kultur

Nationalpark Guayabo

Am Fuße des Vulkans Turrialba, ca. 20 km nordöstlich der gleichnamigen Stadt befindet sich eine Ausgrabungsstätte in der sie Sie Zeugen einer präkolumbinischen Siedlung entdecken können.

Es sind Reste von gepflasterten Straßen, Aquädukten, Zisternen, Treffen, Felszeichnungen, Grabmälern und Skulpturen erhalten. Die Stadt soll schon über 3000 Jahre alt sein und zu besten Zeiten 10.000 Menschen beherbergt haben. Die Größe der Anlage und die Bebauung deutet darauf hin, dass die ehemaligen Bewohner weitreichende Kenntnisse in Architektur und Städteplanung hatten. Außerdem muss eine große Anzahl an Arbeitskräften zur Verfügung gestanden haben.

Die Ausgrabungsstätte ist von dichtem Regenwald umgeben, der viele Bromelien-, Orchideen- und Vogelarten beherbergt. Von einem Hügel aus hat man einen schönen Ausblick über die gesamte Anlage. Ein Ausflug lohnt sich daher allemal. Nach einem Besuch in Guayabo bietet es sich an, das schöne Städtchen Santa Cruz zu besuchen und dort für einen Kaffee zu verweilen. Santa Cruz ist bekannt für seine Milchwirtschaft und die Käseherstellung. Man kann dort einen hervorragenden „queso blanco“, den costaricanischen Weichkäse kaufen. Etwas außerhalb auf der Straße Richtung Cartago liegt ein schönes Ausflugslokal von dem aus man eine herrliche Aussicht über das Turrialbatal genießen kann.













Alto Pacuare, Chirripo und Ausflug in den größten Nationalpark Costa Ricas:

Parque Internacional de la Amistad

Interessant sind Ausflüge ins Indianerreservat in dem ca. 4000 Cabecar-Indios leben. Das Reservat erstreckt sich von den Nordost-Hängen des Talamancagebirges bis zur Karibikküste. Alto Pacuar ist am Rio Pacuare gelegen. In dieser Gemeinde leben ungefähr 600 Personen. Alto Pacuar ist jedoch nicht ein Dorf, so wie wir es kennen, sondern die Einwohner dieser Gemeinde leben weit verstreut. Ein Haus kann durchaus in einer Entfernung von zwei Stunden Fußmarsch zum Dorfzentrum liegen.

Man gelangt dorthin, wenn man die Landstraße von La Suiza aus weiter Richtung Tuis über Platanillo nach Jicotea fährt. Bis Jicotea kommt man auch mit dem Bus. Von dort sind es ca. 10 km nach Alto Vereh. Hier geht es dann nur noch mit einem Motorrad oder am Besten zu Fuß weiter. Nach ca. drei Stunden erreicht man Alto Pacuar. Interessant ist zu sehen, wie die Indios leben und sich am Rio Pacuare aufzuhalten.

Wenn man die Straße nach Südosten weiterfährt kommt man bis nach Moravia, je nach Fahrzeug auch nach Chirripó. Von dort aus erstreckt sich bis zum Cerro Chirripó ein Indianerreservat. Man kann nach zweitägiger Wanderung auf den Cerro (Gipfel) gelangen. Dazu sollte man sich allerdings unbedingt einen indianischen Führer nehmen, die das Gebiet gut kennen. Wer auf den Cerro möchte, muss dies bei der Parkverwaltung anmelden. Damit wird sichergestellt, dass man auf den Hütten vor dem Gipfel übernachten kann. Ein Abstieg auf die andere Seite nach San Gerardo und von dort mit dem Bus nach San Isidro (Pazifikseite) ist möglich. Man wandert durch die verschiedenen Höhenzonen des Regen- und Nebelwaldes und kann dabei auf der Atlantikseite das Leben der Ureinwohner Costa Ricas kennen lernen – ein einmaliges Erlebnis.


Spanischkurse

Die Costaricaner sind sehr aufgeschlossene Menschen und in der Regel daran interessiert, mit anderen Leuten in Kontakt zu treten. Von Besuchern möchten Sie gern erfahren, warum diese in ihr Land kommen und wie es in deren Heimat aussieht. Daher freuen Sie sich ganz besonders, wenn man sich mit ihnen in ihrer Sprache unterhalten kann, selbst wenn man sie nur rudimentär beherrscht. Ich selbst fand die Einheimischen die besten Lehrer, weil sie nicht müde wurden, meinen wenig flüssigen Ausführungen zuzuhören und auch immer wieder nachzufragen. Warum also nicht im Urlaub einen Sprachkurs machen? Es werden Kurse in Turrialba, La Suiza und Tuis angeboten. Sie gehen vormittags zum Kurs und danach können Sie das gelernte sofort anwenden und ausprobieren. Sie werden sehen, dass Sie der Erfolg zum Weitermachen motiviert.


Agrotourismus

 

Kaffeanbau

Kaffee – ein in Deutschland sehr beliebtes Getränk. Trinken Sie ihn auch gern? Dann schauen Sie doch mal woher der Kaffee in unseren Geschäften kommt. Aquiares ist ein wunderschöner Ort, um den gesamten Prozess der Kaffeeproduktion vom Anbau über Ernte und Verarbeitung bis zur Röstung kennenzulernen. Am Fuße des Vulkans Turrialba wird auf sehr fruchtbarem Boden und in einer Höhe von 800 bis 1500 Metern hervorragender Kaffee angebaut. Die Finca misst über 900 Hektar, wovon ca. 300 Hektar als Regenwald geschützt werden. Aquiares liegt zwischen den Flüssen Aquiares und Turrialba, daher auch der Name. Aquiares ist ein indigenes Wort für „zwischen den Flüssen“. Aquiares ist bekannt für exzellente Qualität und nachhaltigen Anbau. Die Farm wurde durch die Rainforest Alliance zertifiziert und hält die strengen Starbucks-Standards ein.
Aquiares verfügt über eine eigene Anlage zur Verarbeitung von Kaffee – einem Beneficio, und verarbeitet nur seinen eigenen Kaffee, was einerseits eine konstante hohe Qualität garantiert und die Qualitätskontrolle sichert.
Ein kleiner Abstecher nach Aquiares lohnt sich um Anbau und Verarbeitung von Kaffee kennen zu lernen, aber auch wegen der schönen Aussicht auf das Turrialba-Tal.












Bananenplantagen

Bis vor einigen Jahren war der Bananenexport für Costa Rica eine der tragenden Säulen der Wirtschaft. Permanent verkehren zwischen Limón und Hamburg vier große Containerschiffe deren Fracht ausschließlich Bananen sind. Große Bananenplantagen befinden sich an der Karibikküste zwischen Limón und der Grenze zu Panamá. Es ist sicherlich interessant einmal zu sehen, woher die Bananen in unserem Supermarkt herkommen, wie sie angebaut, geerntet und verschickt werden. Der Besuch einer Bananenplantage lohnt sich.
Wenn Sie auf der Rückfahrt etwas Zeit haben, sollten Sie sich im Hafen von Limón die Verladung der Bananencontainer ansehen. Es ist schon ein imposantes Schauspiel, wie reibungslos hunderte Container einer nach dem anderen auf das Schiff geladen werden, ohne auch nur eine Sekunde Zeit zu verlieren – wirklich beeindruckend wie gut das organisiert ist.
Hier einige Links zu Tourenanbietern:


Zuckerrohr

Vor über 100 Jahren wurde die Hacienda Juan Viñas gegründet, die geoprahisch zwischen den beiden Vulkanen Irazu und Turrialba liegt. Auf 3200 Hektar fruchtbarer Vulkanerde werden in einer Höhe von 1000 bis 1500 Metern Kaffee, Zuckerrohr und Makadamia-Nüsse angebaut. Allein auf 1800 ha wird konventionell und teilweise organisch Zuckerrohr kultiviert. Traditionell ist die Hacienda Juan Viñas ihren Arbeitern verpflichtet und unterhält einige Sozialprojekte. Sie sorgt für gute Lebensbedingungen auf und um die Hacienda. Die Firma stellt über 400 Wohneinheiten, medizinische Versorgung, Aus- und Fortbildung für ihre Angestellten und deren Familien zur Verfügung. Besonders am Herzen liegt den Eigentümern die Bildung der Kinder ihrer Angestellten. Innerhalb der Finca gibt es acht Dörfer, die jeweils mit einer eigenen Schule ausgestattet sind. Außerdem hält sich die Hacienda an strenge Umweltschutzstandards. Ein Aufforstungsprogramm hilft Bodenerosion zu verhindern. Die Finca verfügt über eine eigene Wasseraufbereitungsanlage und die größte und fortgeschrittenste Kompostierungsanlage des Landes. Wer an der Herstellung von Zucker interessiert ist, kann sich diesen Prozess in der haciendaeigenen Zuckerfabrik (ingenio) erkären lassen.


Abenteuer


Nach Orosi und Tapanti über Tucurrique – Schöne Offroadstrecke

Nach Orosi können Sie, statt über die Landstraße zu fahren, eine schöne Offroadstrecke wählen. Fahren Sie von La Suiza in Richtung Turrialba. Nach ca. 5 km biegen Sie links auf die 225 Richtung Atirro ab, biegen Sie also noch vor dem Angostura-See ab. Bleiben Sie dann immer auf dieser Straße bis Sie über Tucurrique zum Cachi-Stausee kommen. Fahren Sie links am See vorbei nach Orosi. Wer gern eine schöne Aussicht über das ganze Orosi-Tal bewundern möchte, sollte rechts um den Cachi-See über Ujarrás fahren. Von Orosi aus geht es weiter nach Tapantí und auf der 408 über Selva, Taus, Humo und Pajibaye auf die 225 und schließlich wieder auf die Straße nach La Suiza. Wer gern paddelt, kann eine Tour auf dem Rio Pejibaye buchen. Die Einstiegsstelle ist hinter der Schule in Taus. Von dort geht es mit dem Canadier flussabwärts. Der Rio Pejibaye ist landschaftlich sehr schön gelegen.


Über die Tierra de Los Santos nach Quepos
Atemberaubende Aussicht – schöne OffroadstreckeDie Strecke bin ich mehrmals mit meinem Motorrad und erst vor zwei Jahren mit meiner Freundin in einem kleinen Jeep gefahren. Es macht einfach immer wieder Spass. Fahren Sie zunächst von La Suiza aus Richtung San José. Wenn Sie in Cartago auf die Panamericana kommen folgen Sie dieser nicht nach San José, sondern nach Süden in Richtung San Isidro de El General. Nach ca. 20 km bei El Empalme verlassen Sie die Interamericana (2) und biegen rechts auf die 226 Richtung Santa María de Dota ab. Folgen Sie der Straße bis Tres Marías und biegen dann links auf die 303 ab. Einige Kilometer nach San Marcos verlassen Sie dann die alphaltierte Straße und biegen links auf eine Schotterstraße ab. Quepos müsste hier schon angeschildert sein. Es sind ca. 35 km. Fahren Sie entlang des Rio Pirrís über Nápoles und Naranjito nach Quepos.
Schon ab Santa María eröffnen sich Ihnen immer wieder atemberaubende Aussichten auf die umliegenden Berge. Die Zona de Los Santos ist bekannt für den besten Kaffee Costa Ricas. Sie können die Kaffeepflanzungen an den Hängen der Berge sehen. Besonders schön ist es, wenn Sie zur Blütezeit unterwegs sind. Dann sind die Kaffeebäumchen mit einem weißen Schleier überzogen. Auf der Schotterstraße taucht man relativ bald in Regenwald ein. Es ist nicht ungewöhnlich, dass das Wetter  in dem Urwaldstück anders ist als draußen. Möglicherweise hatten Sie bis dahin strahlend blauen Himmel und im Regenwald ist es nebelverhangen oder regnet gar. Daher kann die Straße naß und damit rutschig sein. Fahren Sie also langsam und genießen Sie die üppigen Gewächse. Nach ca. 1 1/2 bis 2 Stunden Fahrt kommt man an ein kleines Restaurant – eine Soda wie die Ticos sagen – dass am Berg zu schweben scheint. Die Straße führt direkt über den Grat eines Bergrückens und es eröffnet sich eine atemberaubende Rundumsicht. Die kleine Soda ist auf Stelzen direkt in den Hang gebaut. Es lohnt sich, hier ein bisschen zu verweilen und die Aussicht zu genießen. Wenn Sie weiterfahren, kommen Sie relativ bald aus dem Urwald heraus und fahren durch riesige Palmölplantagen. In Quepos können Sie den Nationalpark Manuel Antonio besuchen, der sehr schöne Strände bietet. Ich persönlich ziehe es vor, der Straße 34 etwas weiter nach südosten zu folgen bis Playa Matapalo oder  insbesondere Playa Dominical, da es dort etwas ruhiger zugeht. Bei Dominical können Sie von der 34 Richtung Norden nach San Isidro de El General fahren und dann über den Cerro de la Muerte, dessen Pass auf 3.451 Metern liegt über Cartago zurück nach La Suiza fahren.
Die Fahrt lohnt sich, da es einfach Spass macht mit einem kleinen Offroader abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs zu sein.