Kultur

Nationalpark Guayabo

Am Fuße des Vulkans Turrialba, ca. 20 km nordöstlich der gleichnamigen Stadt befindet sich eine Ausgrabungsstätte in der sie Sie Zeugen einer präkolumbinischen Siedlung entdecken können. Es sind Reste von gepflasterten Straßen, Aquädukten, Zisternen, Treffen, Felszeichnungen, Grabmälern und Skulpturen erhalten. Die Stadt soll schon über 3000 Jahre alt sein und zu besten Zeiten 10.000 Menschen beherbergt haben. Die Größe der Anlage und die Bebauung deutet darauf hin, dass die ehemaligen Bewohner weitreichende Kenntnisse in Architektur und Städteplanung hatten. Außerdem muss eine große Anzahl an Arbeitskräften zur Verfügung gestanden haben. Die Ausgrabungsstätte ist von dichtem Regenwald umgeben, der viele Bromelien-, Orchideen- und Vogelarten beherbergt. Von einem Hügel aus hat man einen schönen Ausblick über die gesamte Anlage. Ein Ausflug lohnt sich daher allemal. Nach einem Besuch in Guayabo bietet es sich an, das schöne Städtchen Santa Cruz zu besuchen und dort für einen Kaffee zu verweilen. Santa Cruz ist bekannt für seine Milchwirtschaft und die Käseherstellung. Man kann dort einen hervorragenden „queso blanco“, den costaricanischen Weichkäse kaufen. Etwas außerhalb auf der Straße Richtung Cartago liegt ein schönes Ausflugslokal von dem aus man eine herrliche Aussicht über das Turrialbatal genießen kann.

Alto Pacuare, Chirripo und Ausflug in den größten Nationalpark Costa Ricas: Parque Internacional de la Amistad

Interessant sind Ausflüge ins Indianerreservat in dem ca. 4000 Cabecar-Indios leben. Das Reservat erstreckt sich von den Nordost-Hängen des Talamancagebirges bis zur Karibikkuste. Alto Pacuar ist am Rio Pacuare gelegen. In dieser Gemeinde leben ungefähr 600 Personen. Alto Pacuar ist jedoch nicht ein Dorf, so wie wir es kennen, sondern die Einwohner dieser Gemeinde leben weit verstreut. Ein Haus kann durchaus in einer Entfernung von zwei Stunden Fußmarsch zum Dorfzentrum liegen. Man gelangt dorthin, wenn man die Landstraße von La Suiza aus weiter Richtung Tuis über Platanillo nach Jicotea fährt. Bis Jicotea kommt man auch mit dem Bus. Von dort sind es ca. 10 km nach Alto Vereh. Hier geht es dann nur noch mit einem Motorrad oder am Besten zu Fuß weiter. Nach ca. drei Stunden erreicht man Alto Pacuar. Interessant ist, sich am Rio Pacuare aufzuhalten und zu sehen, wie die Indios leben. Wenn man die Straße nach Südosten weiterfährt kommt man bis nach Moravia, je nach Fahrzeug auch nach Chirripó. Von dort aus erstreckt sich bis zum Cerro Chirripó ein Indianerreservat. Man kann nach zweitägiger Wanderung auf den Cerro (Gipfel) gelangen. Dazu sollte man sich allerdings unbedingt einen indianischen Führer nehmen, die das Gebiet gut kennen. Wer auf den Cerro möchte, muss dies bei der Parkverwaltung anmelden. Damit wird sichergestellt, dass man auf den Hütten vor dem Gipfel übernachten kann. Ein Abstieg auf die andere Seite nach San Gerardo und von dort mit dem Bus nach San Isidro (Pazifikseite) ist möglich. Man wandert durch die verschiedenen Höhenzonen des Regen- und Nebelwaldes und kann dabei auf der Atlantikseite das Leben der Ureinwohner Costa Ricas kennen lernen – ein einmaliges Erlebnis.

Spanischkurse

Die Costaricaner sind sehr aufgeschlossene Menschen und in der Regel daran interessiert, mit anderen Leuten in Kontakt zu treten. Von Besuchern möchten Sie gern erfahren, warum diese in ihr Land kommen und wie es in deren Heimat aussieht. Daher freuen Sie sich ganz besonders, wenn man sich mit ihnen in ihrer Sprache unterhalten kann, selbst wenn man sie nur rudimentär beherrscht. Ich selbst fand die Einheimischen die besten Lehrer, weil sie nicht müde wurden, meinen wenig flüssigen Ausführungen zuzuhören und auch immer wieder nachzufragen. Warum also nicht im Urlaub einen Sprachkurs machen? Es werden Kurse in Turrialba, La Suiza und Tuis angeboten. Sie gehen vormittags zum Kurs und danach können Sie das gelernte sofort anwenden und ausprobieren. Sie werden sehen, dass Sie der Erfolg zum Weitermachen motiviert.

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