Aktives

Costa Rica ist dafür bekannt, in einer hervorragenden Weise Abenteuer-Tourismus und Ökotourismus in Einklang zu bringen. Nachhaltigkeit wird dabei besonders groß geschrieben. Um die Sache abzurunden, wird auch versucht, die Bevölkerung und vor allem die indigene Bevölkerung, die oft in Naturreservaten lebt miteinzubeziehen und sie von dem Wert der Nachhaltigkeit zu überzeugen. Daher werden unzählige Bildungs- und Sozialprojekte unterstützt.

Rafting
Costa Rica bietet exzellente Raftingbedingungen und ist dafür weltbekannt. Die Region um Turrialba wird von den Flüssen Pacuare und Reventazón durchzogen, die zu den zehn besten Raftingflüssen der Welt gehören. Der Pacuare hat es sogar ins Outdoor-Magazin geschafft. Die Einstiegsstellen sind unweit von La Suiza. Daher können Sie also von der Finca aus ganz bequem an einer dieser Touren teilnehmen. Eine Rafting-Tour verbindet atemberaubendes Naturerlebnis mit sportlicher Herausforderung. Sie steuern durch Wildwasser warmer tropischer Flüsse, vorbei an tosenden Wasserfällen und haushohen Felsen, durch dichten, hohen Regenwald. Mit etwas Glück sehen Sie in ruhigeren Abschnitten des Flusses in dieser unberührten Natur einige Wildtiere. Sicherlich ein unvergessliches Erlebnis! Außer Rafting werden Canyoning, geführte Wanderungen, Touren mit dem Montainbike oder zu Pferd angeboten. Eine außergewöhnliche Art sich durch den Urwald zu bewegen, ist an einem von Baumkrone zu Baumkrone gespannten Drahtseil 20 Meter über dem Boden zu fliegen – Canopy! Canopy macht Spaß und Sie können den Regenwald aus der Vogelperspektive kennen lernen. Selbstverständlich sind Sie mit Gurten und Karabinern gesichert. Leute mit Höhenproblemen sollten dennoch lieber auf dem Boden bleiben.

Motorradtouren
Warum nicht einmal mit dem Motorrad durch’s Land ziehen? David bietet tolle Touren an. Wer allein unterwegs sein will, kann auch ein Motorrad mieten.

Überquerung des Talamancagebirges
Wer gerne wandert und eine gute Kondition mitbringt, hat die Möglichkeit, mit Ronald das Talamancagebirge von der Atlantikseite rüber auf die Pazifikseite zu überqueren. Die Tour dauert sechs Tage und ist wirklich sehr anstrengend. Wir sind jeden Tag 10 bis 12 Stunden gelaufen und man muss auch täglich bis auf den ersten Tag ca. 1.500 Höhenmeter überwinden. Für die Anstrengung wird man aber reichlich belohnt. Wir sind von Paso Marcos einem Dorf am Rio Pacuare flussaufwärts gelaufen und dann dem Rio Chirripó bis zum Fuße des Cerro Chirripó gefolgt. Auf den ersten drei Tagen kamen wir durch das Cabecar Indioreservat und es war, obwohl die Leute ziemlich scheu und Weißen gegenüber sehr distanziert sind, sehr interessant zu sehen, wie diese Menschen in Einklang mit der Natur leben und auf welche Weise sie ihr Land kultivieren. Hier gibt es keine Straßen und dementsprechend keine Fahrzeuge. Alles wird auf dem Rücken oder per Pferd transportiert. Die Cabecar-Indios sind die größte und die am meisten isoliert lebende indigene Gruppe in Costa Rica. Aufgrund ihrer zurückgezogenen Lebensweise haben die Cabecar ihre Kultur bewahrt und leben noch sehr traditionell. Viele sprechen daher auch kaum Spansich. Wir durchwanderten eine phantastische Fluss- und Berglandschaft und trotz dichter Vegetation konnten wir immer durch kleine „Fenster“ wunderbare Ausblicke auf große breite Täler genießen.
Tag vier, fünf und sechs verbrachten wir damit, den Cerro Chirrió zu überqueren, wobei wir den Gipfel ausließen und über den Parramo (Hochebene), der aber auch auf knapp 3.400 Metern liegt gingen. Nun hatten wir endgültig alle Zivilisation hinter uns gelassen und es ging auf schmalen und sehr steilen Pfaden durch dichten Regenwald. Auf der lehmigen Erde kommt man leicht ins rutschen und man hat oft das Gefühl auf der Stelle zu treten. Hier war es auch nicht ganz einfach einen Schlafplatz zu finden, da es kaum eine lichte Stelle gibt, die mehr als einen halben Meter breit ist. Erst auf der Hochebene lichtete sich der Wald und wir hatten freien Blick rundum.

займ на карту