Abenteuer

Nach Orosi und Tapanti über Tucurrique – Schöne Offroadstrecke

Nach Orosi können Sie, statt über die Landstraße zu fahren, eine schöne Offroadstrecke wählen. Fahren Sie von La Suiza in Richtung Turrialba. Nach ca. 5 km biegen Sie links auf die 225 Richtung Atirro ab, biegen Sie also noch vor dem Angostura-See ab. Bleiben Sie dann immer auf dieser Straße bis Sie über Tucurrique zum Cachi-Stausee kommen. Fahren Sie links am See vorbei nach Orosi. Wer gern eine schöne Aussicht über das ganze Orosi-Tal bewundern möchte, sollte rechts um den Cachi-See über Ujarrás fahren. Von Orosi aus geht es weiter nach Tapantí und auf der 408 über Selva, Taus, Humo und Pajibaye auf die 225 und schließlich wieder auf die Straße nach La Suiza. Wer gern paddelt, kann eine Tour auf dem Rio Pejibaye buchen. Die Einstiegsstelle ist hinter der Schule in Taus. Von dort geht es mit dem Canadier flussabwärts. Der Rio Pejibaye ist landschaftlich sehr schön gelegen.

Über die Tierra de Los Santos nach Quepos Atemberaubende Aussicht – schöne Offroadstrecke

Die Strecke bin ich mehrmals mit meinem Motorrad und erst vor zwei Jahren mit meiner Freundin in einem kleinen Jeep gefahren. Es macht einfach immer wieder Spass. Fahren Sie zunächst von La Suiza aus Richtung San José. Wenn Sie in Cartago auf die Panamericana kommen folgen Sie dieser nicht nach San José, sondern nach Süden in Richtung San Isidro de El General. Nach ca. 20 km bei El Empalme verlassen Sie die Interamericana (2) und biegen rechts auf die 226 Richtung Santa María de Dota ab. Folgen Sie der Straße bis Tres Marías und biegen dann links auf die 303 ab. Einige Kilometer nach San Marcos verlassen Sie dann die alphaltierte Straße und biegen links auf eine Schotterstraße ab. Quepos müsste hier schon angeschildert sein. Es sind ca. 35 km. Fahren Sie entlang des Rio Pirrís über Nápoles und Naranjito nach Quepos. Schon ab Santa María eröffnen sich Ihnen immer wieder atemberaubende Aussichten auf die umliegenden Berge. Die Zona de Los Santos ist bekannt für den besten Kaffee Costa Ricas. Sie können die Kaffeepflanzungen an den Hängen der Berge sehen. Besonders schön ist es, wenn Sie zur Blütezeit unterwegs sind. Dann sind die Kaffeebäumchen mit einem weißen Schleier überzogen. Auf der Schotterstraße taucht man relativ bald in Regenwald ein. Es ist nicht ungewöhnlich, dass das Wetter  in dem Urwaldstück anders ist als draußen. Möglicherweise hatten Sie bis dahin strahlend blauen Himmel und im Regenwald ist es nebelverhangen oder regnet gar. Daher kann die Straße naß und damit rutschig sein. Fahren Sie also langsam und genießen Sie die üppigen Gewächse. Nach ca. 1 1/2 bis 2 Stunden Fahrt kommt man an ein kleines Restaurant – eine Soda wie die Ticos sagen – dass am Berg zu schweben scheint. Die Straße führt direkt über den Grat eines Bergrückens und es eröffnet sich eine atemberaubende Rundumsicht. Die kleine Soda ist auf Stelzen direkt in den Hang gebaut. Es lohnt sich, hier ein bisschen zu verweilen und die Aussicht zu genießen. Wenn Sie weiterfahren, kommen Sie relativ bald aus dem Urwald heraus und fahren durch riesige Palmölplantagen. In Quepos können Sie den Nationalpark Manuel Antonio besuchen, der sehr schöne Strände bietet. Ich persönlich ziehe es vor, der Straße 34 etwas weiter nach südosten zu folgen bis Playa Matapalo oder  insbesondere Playa Dominical, da es dort etwas ruhiger zugeht. Bei Dominical können Sie von der 34 Richtung Norden nach San Isidro de El General fahren und dann über den Cerro de la Muerte, dessen Pass auf 3.451 Metern liegt über Cartago zurück nach La Suiza fahren. Die Fahrt lohnt sich, da es einfach Spass macht mit einem kleinen Offroader abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs zu sein.

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