Volcanos

Costa Rica hat über 60 Vulkane, die sich auf den Cordilleren von Norden nach Südosten ziehen. Sechs davon sind aktiv und einer direkt vor Ihrer Haustür – der Vulkan Turrialba. Seine Rauchfahnen kann man von der Finca aus sehen, aber keine Angst, Sie befinden sich in sicherer Entfernung.

Das Gebiet rund um den Vulkan Turrialba wurde 1955 als Nationalpark ausgewiesen. Auf unbefestigten Wegen und Pfaden, die durch unterschiedliche Vegetationszonen des Nebelwaldes führen, kommt man zum 3350 Meter hohen Gipfel, wenn der Park aufgrund vulkanischer Tätigkeit nicht gesperrt ist. Sein Name ist indianischen Ursprungs und bedeutet Fluss aus Feuer (turiri und aba). Um diesen Vulkan gibt es auch eine schöne Legende: Ein Mädchen namens Cira hat sich verlaufen und wurde von einem jungen Mann eines rivalisierenden Stamms gefunden. Die beiden verliebten sich ineinander und als der erboste Vater den Verehrer seiner Tochter töten wollte, hielt der Turrialba ihn durch eine hohe Rauchsäule zurück.
Die Vulkane Poas und Irazu sind mit dem Auto leicht zu erreichen, man kann bis auf Kraterhöhe fahren. Der Irazu mit seinen fünf Kratern, deren Seen smaragdgrün sind, erinnert an eine Mondlandschaft. Ganz anders der Poas, dessen Krater mit üppiger Vegetation umgeben ist. Sehr reizvoll ist eine Wanderung auf den Barva. Man kann das Auto (Allrad) an der Rangerstation stehen lassen und durch Nebelwald an den Kraterrand gelangen. Auf dem Rückweg sollte man es nicht versäumen, das malerische Kolonialstädtchen Barva zu besuchen, das 1613 von San Bartolomé de Barva gegründet wurde und eine der ältesten Siedlungen Costa Ricas ist.

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