Rainforest

Zweifellos gehört der Regenwald zu den Highlights, die Costa Rica zu bieten hat. Diese Vielfalt an Flora und Fauna ist unübertroffen. Die konstante Wärme und die immerwährende Feuchtigkeit bringen ein dichtes und üppiges Grün hervor, Pflanzen mit riesigen Blättern und Blüten mit einer unglaublichen Farbenpracht. Ca. 20 % des Nationalgebietes sind unter Naturschutz gestellt. In den Nationalparks gibt es ein Netz an gut angelegten Wanderwegen, um den Regenwald zu erkunden. Man hat auch viele Möglichkeiten in Seilbahnen oder auf einem Netz von Hängepfaden hoch über dem Boden andere Schichten der Regenwälder zu erleben.

Costa Ricas tropische Regenwälder gehören weltweit zu den Gebieten mit der höchsten Artenvielfalt. Auf einen Hektar Wald findet man mehr als 200 Baumarten. Die Bäume dienen als Wirt für eine Vielzahl anderer Pflanzen, die wiederum Nahrungsquelle und Lebensraum für bestimmte Pflanzen und Tiere sind. Insbesondere Bromelien- und Orchideenarten leben in einer engen Symbiose mit anderen Pflanzen. Die Wälder weisen vom Boden bis zu den Baumkronen deutliche Schichten verschiedener Lebensräume auf in denen bestimmte Pflanzen und Tierarten leben und die über ein eigenes Mikroklima verfügen. In den Regenwäldern an sich herrscht ebenfalls ein eigenes Klima. Wenn man beispielsweise in den Nationalpark Braulio Carillo fährt, der mit dem Bus ca. eine halbe Stunde von San José entfernt liegt, kann es durchaus vorkommen, dass man von strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel in einen tropischen Regenschauer kommt, der so heftig sein kann, dass man kaum 5 Meter weit sehen kann.

Insgesamt ist das Ökosystem Regenwald ein sehr komplexes System von Geben und Nehmen und daher auch äußerst empfindlich. Jede Veränderung hat weitreichende Auswirkungen. Costa Rica gehört sicherlich zu den besten Reisezielen, um die unterschiedlichsten Arten von Regenwäldern zu erleben. Auf engem Raum findet man Trocken-, Feucht-, Nebel und Hochwälder.

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