Pacific

Die Pazifikküste ist geprägt durch große breite kilometerlange Sandstrände. Wenn man nicht gerade zu Weihnachten oder über die Osterfeiertage unterwegs ist, kann man oft stundenlang am Strand spazieren gehen, ohne einer Menschenseele zu begegnen. Einmal traf ich an solch einem einsamen Strand auf eine Amerikanerin, die sich mir mit den Worten näherte: „Oh it´s getting crowded today.“, obwohl außer uns beiden weit und breit niemand unterwegs war. Die Pazifikseite Costa Ricas ist geprägt durch eine klar markierte Trocken- und Regenzeit. Insbesondere in der Trockenzeit kann man abends ca. eine Stunde vor Sonnenuntergang ein wunderschönes Abendlicht genießen, das den Strand und die Vegetation dahinter in sehr intensiven Farben erstrahlen lässt. Natürlich kann man auch wunderbar romantische Sonnenuntergänge erleben.

Im Hinterland der Strände gibt es oft große Wasserfälle zu entdecken, insbesondere bei Playa Montezuma und Playa Dominical. Ein besonderes Erlebnis ist, die Eiablage der Schildkröten bei Playa Ostional im November zu beobachten.

Wer Zeit hat, kann die Nicoyahalbinsel umrunden und tolle Strände entdecken. Ich selbst habe das einmal mit dem Motorrad und einmal mit einem Jeep unternommen. Ausgangspunkt kann Puntarenas sein und man setzt zuerst mit der Fähre über nach Naranjo. Wer nicht mit dem Schiff fahren möchte, kann alternativ von Puntarenas aus ca 50 km weiter nach Norden in Richtung Liberia fahren und dann die Brücke über den Rio Tempisque benutzen. Von dort geht es dann nach Süden über Naranjo nach Montezuma. Hier sollte man Station machen, schon wegen der Wasserfälle. Von dort aus geht es die Westküste Nicoyas entlang bis zum Nationalpark Santa Rosa nahe der Grenze zu Nicaragua. Die Fahrt für sich ist schon ein echtes Abenteuer. Es geht meist auf Feldwegen dahin, manchmal führt die Straße auch einfach über den Strand und man muss einige Flussläufe durchqueren. Belohnt wird man darüber hinaus durch die vielen schönen Strände und Buchten, die man dabei entdeckt.

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